Eat in Style

Wenn man sich die Top 50 Liste der besten Restaurants der Welt durchliest, dann stellt sich die Frage „Reicht kochen heutzutage überhaupt noch aus“?  Die vielen Hotspots auf der ganzen Welt bieten heute hochprofessionelles Eatertainment – und zwar für alle Sinne. Ging man früher noch aus, um sich von Köchen kulinarisch auf höchstem Niveau verwöhnen zu lassen, so ist der Anspruch heute an einen Abend in einem Restaurant ein ganz anderer: die Gäste sehnen sich nach einer Auszeit, wollen in eine neue Welt – passend zum Menü – entführt und verzaubert werden. 

Diese neue Avantgarde der Köche ist im wahrsten Sinne des Wortes verführerisch. Sind Sie bereit in die neue Cooking Couture einzutauchen?

 

UltraViolet by Paul Pairet in Shanghai

Ein einziger Tisch mit Platz für gerade mal zehn Personen, ein Spitzenkoch aus Marseille, ein abgestimmtes Menü, das mit einer Multivisions-Show begleitet wird- richtig, es kann sich hierbei nur um das UltraViolet in Shanghai handeln. Paul Pairet hat einen einzigartigen Ort auf dieser Welt geschaffen, an dem die fünf Sinne eines jeden Gastes auf höchst professionelle Weise angesprochen werden. Reserviert werden kann einzig und alleine online. Ist man an dem mystischen Ort angekommen, wird man nun von Paul Pairet und seinem Team auf eine Reise eingeladen, bei der alle 20 Gänge in einer anderen Umgebung und mit einer anderen Stimmung aufgetischt werden; alles abgestimmt auf Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken. 

Dass sich die Gäste wohlfühlen und einfach nur „da sind, ohne Dresscodes oder dergleichen“, darauf wird von Anfang an großer Wert gelegt. Dieses einzigartige Erlebnis gibt es für umgerechnet ca. 550 oder 850 Euro. Sie möchten einen Platz im Hotspot für Feinschmecker reservieren? Dann bitte hier entlang: uvbypp.cc

Bo.Lan in Bangkok –
Traditionelles Thai Food als Fine-Dining

Die authentische Thai-Küche von Bo.Lan wird durch die feurige Streetfood- und Hausmannskost des Landes, sowie durch die raffiniertere Küche im Palaststil beeinflusst. Thai food als Fine-Dining kann man an einem Ort genießen, der heute als eines der glamourösesten Restaurants Bangkoks gilt. Das Restaurant bietet eine zeitgenössische Atmosphäre mit viel wunderschönem Holz und bewahrt gleichzeitig sein reiches, traditionelles thailändisches Ambiente. Am besten nehmen Sie jemanden mit, der einen anspruchsvollen Appetit teilt, da das Abendessen nur in Menüs im Sharing-Stil serviert wird. Zum Mittagessen gibt es auch ein À-la-carte-Menü.  Raffinierte Klassiker wie scharfer Krabbensalat, Rindfleisch-Panang-Curry oder Chachoeng Sao-Wachtel-Curry begeistern die Geschmacksnerven völlig. Die Speisekarte wechselt vierteljährlich nach den frischesten saisonalen Produkten, die von lokalen Bauern stammen und selbst vor Ort angebaut werden.

Super cool: Chefkoch-Inhaber Duangporn Songvisava und Dylan Jones haben es sich zur Aufgabe gemacht, Bangkoks erstes Zero-Waste-Restaurant zu werden. Das verpflichtet sie, einen Null-CO2-Fußabdruck einzuhalten. Um dies zu erreichen, haben sie einen Gemüsegarten, ein Wasserfiltersystem und ein Abfallrecycling-System gebaut und verwerten durch hochintelligente Prozesse alles, was sie zum kochen verwenden. 

Ihr Credo: Safe the world and the people while cooking!

 

Maaemo –
Norwegen wird hier auf dem Teller zum Leben erweckt

Maaemo ist Oslos bahnbrechendes Restaurant mit drei Michelin-Sternen. Es wird von Chefkoch Esben Holmboe Bang geleitet. Maaemo - ein altnordisches Wort, das "Mutter Erde" bedeutet - konzentriert sich darauf, eine Erzählung rund um die sauberen, hellen Aromen von Norwegen zu schaffen. Maaemo baut auf seine lokale, produktorientierte Küche mit einem Fokus auf die sich verändernden Jahreszeiten und die raue Natur Norwegens. 

Das Restaurant serviert ausschließlich ein verspieltes Degustationsmenü mit mehr als 20 Gerichten, darunter auch norwegische Langusten mit Pinien. Makrele mit Ramson; und Røros Buttereis mit braunem Butterkaramell. Esbens spielerisches Degustationsmenü mit über 20 Gängen nimmt norwegisches Essen auf und streift es auf das Wesentliche zurück, bevor es in einer völlig neuen Erzählung neu zusammengesetzt wird. Das Restaurant hat nur acht Tische im Hauptspeisesaal, sowie einen privaten Test Kitchen Tisch, der einen Blick auf die Köche bei der Arbeit und die Skyline von Bjørvika bietet.

 

White Rabbit –
Die neue russische Küche

Das „White Rabbit“ ist Moskaus aufregendstes Restaurant. Kochstars Wladimir Mukhnin hat ein Luxusrestaurant geschaffen, das im 16. Stock des Smolensky-Gebäudes residiert, einem modernen Büro-Hochhaus mit exklusivem Einkaufszentrum direkt am Gartenring, der in Wahrheit eine zwölfspurige Stadtautobahn im Zentrum von Moskau ist.

Seine 200 Tische sind mittags wie Abends täglich gebucht, von Einheimischen und von internationalen Food-Freunden. Alle bekommen einen Eindruck von der Größe des russischen Lebensmittelkosmos durch die Speisekarte im White Rabbit. Dort ist nachzulesen, woher die verwendeten Lebensmittel stammen – inklusive Kilometerangabe. Dass sich Mukhnin intensiv mit Küchenklassikern seiner Heimat beschäftigt und diese neu interpretiert, zeigen Gerichte wie das gemeinhin bekannte Bœuf Stroganoff, für das Mukhnin statt der üblichen Rinderfiletspitzen Meeresschnecken aus dem Schwarzen Meer verarbeitet.

Namensgeber ist übrigens das weiße Kaninchen aus „Alice im Wunderland“.